Mutter-Anna-Fest


Das Mutter-Anna-Fest ist seit Generationen einer der Höhepunkte im Jahresablauf der Pfarrei. Zwar gehören die weltlichen Festivitäten, die dieses Fest begleiten, der Vergangenheit an, doch der kirchliche Teil hat nichts an Attraktivität verloren. Bereits am Freitag feierte die Pfarrei einen festlichen Abendgottesdienst. Pfarrer Markus Ertl betrachtete in seiner Predigt die christliche Familie. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Thomas Reck an der Trompete und Christian Dorner an der Orgel gestaltet.

Den zweiten Teil des Mutter-Anna-Triduums bildete der Gottesdienst am Samstag Abend. Als Prediger und Zelebrant konnte Pater Thomas Mühlbauer aus Fockenfeld gewonnen werden. Pater Mühlbauer ist dort Seminarleiter der Spätberufenen Schule. Mit dem Wesen geistlicher Berufe setzte sich der Geistliche in seiner Predigt auseinander. Dabei bemühte er Musiker als anschaulichen Vergleich. Bei Musikern und Geistlichen müssen Begabung und Berufung erst entdeckt werden. „Die Berufenen müssen erfüllt sein von der Melodie Gottes und ihre Berufung mit Freude ausüben“, stellte der Prediger heraus. „Die Kirche lebt von Christen, die erfüllt sind von der Melodie Gottes“. Die musikalische Gestaltung durch den Kirchenchor unter der Leitung von Helmut Burkhardt setzte der Liturgie des Festtages die Krone auf. Begleitet von Orgel, Bläsern und Pauken wurden Teile des Mutter-Anna-Hymnus von Carl Norbert Schmid intoniert.

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Musikalisch begann auch der Sonntag Morgen. Die „Naabtaler Musikanten“ begrüßten mit einem Standkonzert die ersten Kirchenbesucher am Marktplatz. Traditionsgemäß versammelten sich die kirchliche und weltlichen Vertreter, die Vereine und Bürgermeister Georg Butz mit dem Marktrat am Freialtar zum Kirchenzug durch den Ort. Begleitet wurden sie von Pfarrer Markus Ertl und dem Prediger, Primiziant Adam Karolczak aus Sulzbach. Er ist einer der zwei Neupriester des Bistums.

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In seiner Predigt knüpfte Neupriester Adam Karolczak an die Predigt des Vortages an. Auch er habe spät die Berufung zum Priester erfahren. „Es braucht andere Menschen, die auf den Weg hin weisen. Aber es ist Gott, der ruft“, fasste der Prediger seine Erfahrung zusammen. Sein Primizspruch „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ kann Orientierung zu einem christlichen Leben geben.

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Nach dem Primizsegen pilgerten die Gläubigen zum Kalvarienberg. Das Te Deum am Freialtar beendete die Feierlichkeiten. An die Anwesenden wurden die gesegneten Annabrote verteilt. Im Anschluss luden der Kirwaverein und die Naabtaler Musikanten zum Frühschoppen am Marktplatz ein.

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