Kommunion am 24. April in St. Anna


21 Mädchen und Jungen traten am 24. April zum ersten Mal an den Tisch des Herrn, um die erste heilige Kommunion zu empfangen. Die Freude, der Kinder war schon beim Einzug in die St.-Anna-Kirche spürbar. Pfarrer Markus Ertl und Pastoralreferent Maximilian Pravida hatten zusammen mit den Kindern einen lebendigen Gottesdienst vorbereitet, in dem die Kinder aktiv mit eingebunden waren. Sie erneuerten nicht nur ihr Taufgelöbnis sondern brachten auch ihre Gedanken zum Leben mit Gott, zu Frieden und Versöhnung mit ein. „Wenn sich Himmel und Erde berühren“, so lautete das Motto der Kommunionfeier, das sich nicht nur in den Liedern und Texten widerspiegelte, sondern auch im Altarbild, welches die Kinder in der Kommunionvorbereitung mit gestaltet hatten. Dieses zeigte einen tief blauen Himmel, ein Regenbogen verband den Himmel mit der Erde, Luftballons stiegen von der Erde in den Himmel und ein Kreuz verband den Himmel mit der Erde – eine Symbolik, welche die Verbundenheit von Gott und der Kirche mit den Menschen zum Ausdruck bringen soll. Mit symbolischen Bildern gestalteten die Kommunionkinder auch die Predigt, in denen sie nochmals die Grundsätze des Glaubens aufzeigten, zum Beispiel die Nächstenliebe, symbolisiert durch ein Herz oder die Sonnenstrahlen, für die Kraft Gottes. „Die Kirche möchte kraftvoll und lebendig sein und wenn sie dies ist, dann kann der Mensch auch gestärkt wieder in den Alltag starten“, so Pfarrer Markus Ertl. Das Grundgerüst für einen starken Glauben hätten die Eltern, Großeltern und Paten den Kommunionkindern bereits mitgegeben. Nun sei es wichtig, die Kinder weiterhin im Glauben zu ermutigen und dazu gehöre auch die Hauskirche, die Familie – denn der Glaube brauche ein gutes, festes Fundament. Mit welcher Freude die Kinder ihre erste heilige Kommunion empfingen, spürte man dann auch beim abschließenden Dankeslied der Eucharistiefeier – „Singt mit mir ein Halleluja“ schallte es freudig durch die Kirche. Nach dem Schlusssegen versammelten sich die Kinder zusammen mit Pfarrer Markus Ertl noch auf dem Marktplatz und ließen bunte Luftballons in den Himmel steigen, um nochmals zu zeigen, dass sie zukünftig ihr Motto der Heiligen Kommunion  “ Wenn sich Himmel und Erde berühren“ aktiv leben wollen.

palliativ

Die Freude über dieses Ereignis war groß und die Kinder beschlossen, dass sie auch andere Kinder an ihrer Freude teilhaben lassen möchten. Statt Gegengeschenken fassten sie deshalb den Entschluss eine Geldspende an das ambulante Kinderpalliativteam Ostbayern zu überreichen. Das Kinderpalliativteam Ostbayern kümmert sich um todkranke Kinder in ganz Ostbayern, damit diese so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung, trotz ihrer schweren Krankheit, bleiben können. Das Team beteiligt sich an der Versorgung des Kindes, organisiert notwendige Unterstützungsmaßnahmen für Zuhause und versucht diesen Kindern die verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu machen. Dazu gehört auch immer wieder, dass sie einen letzten Wunsch eines Kindes erfüllen, wenn dieser die Möglichkeiten der Eltern übersteigt. Karin Borders vom Kinderpalliativteam Ostbayern freute sich deshalb sehr über die großzügige Spende der Kinder in Höhe von 700 Euro. Die Kinder wünschten sich bei der Spendenübergabe, dass der Betrag zur Hälfte in medizini-sche Geräte für das Einsatzfahrzeug fließt und die zweite Hälfte für die Erfüllung von Kinderwünschen verwendet wird. Diesem Wunsch kommt Karin Borchert sehr gerne nach.

Kinderpalliativ

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