Ein neues Dorfkreuz in Oberköblitz


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Die Dorfgemeinschaft Oberköblitz konnte sich über einen „besonderen Tag“ freuen. Das neue Dorfkreuz wurde unterhalb der Kirche St. Emmeram beim Kriegerdenkmal wieder an seinem alten Platz aufgestellt. Mit der Segnung des neuen Kreuzes durch Pfarrer Markus Ertl fand die gesamte Aktion seinen Abschluss. Bürgermeister Konrad Kiener machte einen kurzen Abriss über die Gemeinschaftsarbeit und das Mitwirken einiger Personen der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz. Er freute sich mit den Dorfbewohnern, dass das Kreuz in der Mitte des Dorfes Oberköblitz wieder seinen Platz gefunden hat. Die Marktgemeinde beteiligte sich an den Materialkosten und Mitarbeiter des Bauhofes stellten das Kreuz mit auf. Auch das Bauamt war unter bewährter Führung von Wolfgang Geitner in die Organisation mit eingebunden. „Wir Köblitzer freuen uns, dass wir uns wieder an dem sehr schönen Anblick des Dorfkreuzes erfreuen können. Ich bin ganz ehrlich: Nicht wenige von uns gingen tagtäglich an diesem Kreuz vorbei und haben nicht bewusst wahrgenommen, dass der Kreuzesstamm und die Figuren durch die Unbilden des Wetters sehr gelitten haben“, so Maria Schlögl.

Erwin Hartinger hat sich in bewährter Weise wieder für die Heimatpflege auf den Weg gemacht und mit Unterstützung von Albert Wildenauer und einigen weiteren Mithelfern wurde das neue Kreuz erstellt. Viele Stunden wurden von ihnen schon in der vorbereitenden Planung und dann in der Ausführung aufgewendet. Bürgermeister Konrad Kiener und Maria Schlögl sprachen den Beiden und allen Mitwirkenden die größte Wertschätzung aus: Danke für Ihre Arbeit. Die Figuren mit dem Gekreuzigten und Gottesmutter Maria wurde von Reinhold Hauer aus Trausnitz, auch wieder mit Unterstützung von Erwin Hartinger und Albert Wildenauer, sehr ansprechend restauriert und farblich sehr schön gestaltet. Die finanzielle Unterstützung haben viele Bürgerinnen und Bürger von Oberköblitz gewährleistet. Es gab kaum einen aus der Dorfgemeinschaft, welcher nicht der Bitte nach einer Spende für das Dorfkreuz nachgekommen ist. Erwin Hartinger erläuterte die Herausforderungen, welche notwendig waren, um die sehr von der Witterung geschädigten Figuren wieder langfristig in ihrem neuen Glanz erscheinen zu lassen. So musste das „INRI“ neu geschnitzt werden, da es abhanden gekommen war. Helmut Egl war dafür sofort zur Stelle, genauso Georg Zwack, welcher den Sockel für Mutter Maria erstellte. Auch freute sich Erwin Hartinger besonders darüber, dass ihm ein Wernberger Bürger das Material für die neue Dornenkrone zur Verfügung stellte. „Wir haben allen Grund zum Danken und Feiern“, so Maria Schlögl und überreichte den Frauen von Erwin Hartinger und Albert Wildenauer als kleines Dankeschön für die Freigabe ihrer Männer zu dieser sehr gelungenen Arbeit einen kleinen Blumengruß.

Anschließend wurde zu einer kleinen Brotzeit mit Umtrunk im Umfeld des Kreuzes eingeladen. Die Verantwortlichen freuten sich sehr, dass viele Interessierte dieser Einladung nachgekommen waren.

Foto: Maria Schlögl

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