Exerzitien im Alltag


Exerzitien sind geistliche Übungen. Dazu nutzt man meistens eine Auszeit in einem Kloster oder kirchlichen Bildungshaus.

Da so eine Reise in Coronazeiten nicht möglich ist, wollen wir in unserer Pfarreiengemeinschaft Oberköblitz-Wernberg in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Gemeinde heuer „Exerzitien im Alltag“ anbieten.

Sich täglich eine Auszeit gönnen, schöpferische Ruhe genießen, ein Bibelwort betrachten, beten: das sind Grundelemente von Exerzitien. Sie helfen, sich neu zu orientieren und das Suchen nach Gottes Spuren im eigenen Leben einzuüben.

Wir nutzen dazu heuer die Arbeitshilfe des Erzbistums Bamberg und des Evang.-Luth. Kirchenkreises Bayreuth. Sie sind also ökumenisch angelegt. Sie können auf zweierlei Wegen teilnehmen:

Entweder nur online, dann melden Sie sich bitte unter https://oekumenische-alltagsexerzitien.de/#willkommen an. Dann bekommen Sie den jeweiligen Impuls als Mail zugeschickt. Diese Teilnahme ist kostenlos.

Wenn Sie die Exerzitienmappe als Druck-Version bekommen möchten, dann melden Sie sich bitte schnellstmöglich bei der Gemeindereferentin Maria Witt entweder per mail (maria-witt1@gmx.de ) oder telefonisch (096047749052). Die Hefte werden dann gemeinsam bestellt. Die Kosten betragen 6 €

Die ökumenischen Alltagsexerzitien 2021 finden vom 22. Februar bis 28. März statt.

Sie gehen über fünf Wochen mit je fünf geistlichen Impulsen. Das Motto der Exerzitien im Alltag ist „Zwischenräume“.

Der Ablauf ist so geplant, dass Sie sich pro Tag 20-30 Minuten Zeit für eine persönliche Besinnung nehmen.

Nachdem alle Anmeldungen eingegangen sind, wird dann überlegt, welche weiteren Möglichkeiten des Austausches in der Gruppe es gibt. Ob als Telefon- oder Videokonferenz oder falls es die Coronalage es zulässt auch als Gruppentreffen.

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Gedenkgottesdienst für verstorbenen Msgr. BGR August Lindner


Die Pfarrei Oberköblitz hatte die Pfarrangehörigen zum Gedenkgottesdienst für den verstorbenen ehemaligen Priester in der Pfarrei Oberköblitz eingeladen. Pfarrer August Lindner ist im 93. Lebensjahr am 1. Januar 2021 in Regensburg verstorben. Pfarrer Markus Ertl zelebrierte den Gedenkgottesdienst in der Kirche St. Josef in Unterköblitz und gedachte in der Predigt dem Lebensweg des verstorbenen Priesters. „Analog dem Lesungstext aus dem Philipperbrief hat Pfarrer August Lindner die Gemeinschaft mit dem leidenden Herrn gelebt, und nicht in Distanz zu dem leben sollen, der sein Herz an uns gehängt hat“ so Pfarrer Ertl. Bezeichnend sah Pfarrer Ertl den Sterbetag von Pfarrer Lindner an: Am 1. Januar feiert die Kirche das Hochfest der Gottesmutter Maria, der Sterbetag des Marienverehrers, leidenschaftlichen Altötting-Wallfahrers und Pilgers August Lindner. Die Vita von Pfarrer August Lindner: Am 21. März 1928 in Plößberg im Landkreis Tirschenreuth geboren, wurde am 29. Juni 1952 zum Priester geweiht. Seine erste Pfarrstelle war in Oberköblitz. Hier wirkte er von April 1964 bis August 1975. Er war ein Seelsorger der sich in der Pfarrei mit vielen Aktivitäten eingebracht hat. Vielen der Pfarreiangehörigen sind seine Reisen nach Südtirol bis heute noch in guter Erinnerung. Auch nachdem er in der Pfarrei Reinhausen war, riss die Verbindung zur Pfarrei Oberköblitz nicht ab. Mit 85 Jahren war er als Hauptzelebrant und Festprediger anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Kirche Unterköblitz wieder einmal in der Pfarrei Oberköblitz. Als seinen Ruhesitz wählte er ab dem Jahr 1998 das St. Katharinenspital in Regensburg, in welchem er bis zu seinem Ableben als Hausgeistlicher tätig war. Unter Begleitung durch Willibald Butz auf der Orgel sang Pfarrer Ertl zum Abschied das Lied der Altötting-Wallfahrer: „Die schwarze Madonna“, welches Pfarrer August Lindner i.R. auch immer gerne anstimmte.

Im Gedenken an den Ruhestandsgeistlichen hatte Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Schlögl einen Tisch mit dem Bild von Pfarrer August Lindner i.R. mit Blumen und einer Kerze der Altötting-Wallfahrer geschmückt.

Foto: Maria Schlögl

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Sternsinger to go in der Tüte


Foto: Maria Schlögl

Die aktuelle Corona-Situation hat auch in der Pfarreiengemeinschaft in Wernberg-Köblitz den Plan B auf die Tagesordnung gerufen. Die Sternsinger werden die Woche vor dem Festtag Heilig-Drei-König nicht von Haus zu Haus gehen, sondern die „Sternsinger to go“ in der Tüte sind unterwegs. Um die Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten, wurden bereits seit Samstag in den Kirchen Unter- und Oberköblitz, Wernberg, Neunaigen, Deindorf, Glaubendorf und Woppenhof das Drei-Königs-Wasser und die Drei-Königs-Gaben während der Gottesdienste gesegnet und zum Mitnehmen in den Kirchen bereitgestellt. Die Drei-Königs-Gaben beinhalten einen Segensgruß für den Segen zu Hause, Weihrauch, Kohle und Kreide sowohl die Jahresbanderole für das Jahr 2021. Es sind Spendenkörbchen für die Sternsingeraktion aufgestellt. Die Spendeneinnahmen werden Kindern in der Ukraine, dem diesjährigen Aktionsland, zur Verfügung gestellt. Die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft bedanken sich schon im Voraus für das Mitmachen und die Spenden.

Foto: Maria Schlögl

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Heilig Abend in der Kirche St. Josef


Alle Pfarrangehörigen sollten in der besonderen Zeit die Möglichkeit zum Besuch der Weihnachtsgottesdienste in der festlich geschmückten St. Josef Kirche erhalten. Deshalb hatte Gemeindereferentin Maria Witt die Kinderchristmette auf drei Weihnachts-andachten für Familien aufgeteilt und mit Unterstützung der Teams Kinderkirche und Atemlos vorbereitet.

Foto: Maria Schlögl

Die Weihnachtsgeschichte wurde mittels kindgerechten Bildern in einer PowerPoint-Präsentation vom Erzähler aus der Sicht des Esels in seinem spärlichen Stall erzählt. Der Esel hatte sich über die Störung in seinem Stallleben darüber geärgert, dass plötzlich so viele Menschen da waren und ein Kind in seiner Futterkrippe lag. Bis er von den Hirten aufgeklärt wurde dass es sich bei dem Kind um das Jesuskind handelt. Ein heller Stern fing über dem Stall zu leuchten an und Engel sangen: „Freut Euch, ja freut Euch, Jesus ist geboren“. Als er all das Geschehen begriff wurde er richtig rot und ärgerte sich, dass er gemotzt hatte. „Au Mann, bis ich ein Esel – ein richtiger Esel“. Der Esel ging zu dem Kind hin, schaute es an: „Stellt Euch vor, es hat mich angelächelt“.

Foto: Maria Schlögl

In den anschließend von Kindern vorgetragenen Bitten stand neben dem Miteinander in den Familien, dass alle gesund bleiben und die Corona-Krankheit bald eingedämmt wird, dass aber auch den Kranken und Einsamen Beistand geleistet wird und dazu unsere Augen geöffnet werden sollen. Nach dem gesprochenen „Vater unser…“ und dem gemeinsam durch einen freundlichen Blick weitergegebenen Friedensgruß wies Maria Witt auf die Mitnahmemöglichkeit des Friedenslichtes aus Bethlehem hin und wünschte allen Anwesenden ein gesegnetes Weihnachtsfest. Musikalisch wurden die Andachten von den Organisten Barbara Farchmin und Willibald Butz sowohl instrumental als auch mit Gesang unterstützt.

Die abendliche Christmette um 19.30 Uhr gestaltete der Ruhestandsgeistliche Norbert Demleitner, zu welchem auch eine stattliche Anzahl von Pfarrangehörigen gekommen war. In seiner Predigt stand das Miteinander in der Gesellschaft und das Füreinander da sein im Mittelpunkt, oder der gehbehinderte Hirte, der nach dem Treffen mit Jesus auf das Mitnehmen seiner Krücken vergaß und geheilt nach Hause ging. Auch wir brauchen manchmal Krücken in unserem Leben und müssen wieder Laufen lernen.

Foto: Maria Schlögl

Die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Schlögl ging in ihrer Meditation zum Friedenslicht, welches vor einigen Wochen in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet wurde und auf der ganzen Welt verteilt wird, darauf ein, dass das Licht, wenn ihr im Finstern lebt und die Orientierung verliert, Euch die Richtung weisen soll und schloss die Meditation mit den Worten ab: Seid alle gesegnet mit dem Licht der Weihnacht.

Die Christmette wurde vom Organisten Benedikt Scheitler sowohl auf der Orgel als auch mit dem Akkordeon begleitet. Leider musste bei allen Andachten und in der Christmette auf das Singen verzichtet werden, so dass nur die Organisten abschließend das „Stille Nacht, heilige Nacht“ sangen. Die Anwesenden waren sich einig, dass das besonders Feierliche durch das persönliche Mitsingen abgegangen ist, jedoch waren alle sehr zuversichtlich, dass das Weihnachten 2021 umso heller und fröhlicher sein wird.

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Bußgottesdienst am 11.12.2020


Foto: Maria Schlögl

Die Pfarrangehörigen der Pfarreiengemeinschaft Wernberg-Köblitz waren am Freitag zum Bußgottesdienst im Advent 2020 in die Kirche St. Josef eingeladen. Viele Pfarrangehörige waren dieser Einladung gefolgt. Gemeindereferentin Maria Witt hatte den Gottesdienst zum Thema „Mit Scherben fertig werden“ vorbereitet. Unterstützt wurde sie im Gottesdienst von Lektorin Maria Schlögl. „Scherben bringen Glück, sagen wir manchmal. Damit war ursprünglich nicht das Zerschlagene gemeint, sondert der Begriff Scherbe stand für den tönernen Krug und Glück brachte er, wenn er gut gefüllt war“, so Maria Witt. Sie lud dazu ein, im Gottesdienst über das nachzudenken, was in unserem Leben in der letzten Zeit zu Bruch gegangen ist und darüber, wie mit diesen Scherben umgegangen werden kann. Die Anwesenden bekamen Denkanstöße zur Gewissensforschung: Glaube und Gott – Ich selbst und den Umgang mit Zerbrochenen. Vor dem Schuldbekenntnis und dem Segen wurde den anwesenden Pfarrangehörigen noch mit auf den Weg gegeben, den Tag nicht mit den Scherben von gestern zu beginnen. Der Tag von gestern, alle Tage und alle Jahre von früher sind vorbei. An ihnen kann nichts mehr geändert werden. Schleppe die Scherben nicht weiter mit herum, denn sie verletzen Tag für Tag. Es gibt Scherben, die wird man los, wenn sie Gott in die Hände gelegt werden. Es gibt aber auch Scherben, die können geheilt werden, wenn ehrlich vergeben wird. An alle Pfarrangehörigen wurde ein Bild von einer zerbrochenen Schale als Denkanstoß mit auf den Weg gegeben, um darüber nachzudenken, wie wenig „Scherben“ wir produzieren und mehr noch darüber nachzudenken wie wir mit dem, was zu Bruch gegangen ist, weiter umgehen.

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Adventsandacht als Lichtergang


Foto: Maria Schlögl

Der Frauenbund Oberköblitz hatte zu einer Adventsandacht in die Kirche St. Josef eingeladen. Nach der instrumentalen Eröffnung durch den Organisten Willibald Butz begrüßte die Vorsitzende Maria Schlögl die zahlreichen Pfarrangehörigen und brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass sich so viele auf den Weg gemacht haben. In dieser Adventsfeier wurde sich auf den Weg gemacht zu ganz unterschiedlichen Lichtquellen. Die Verbindung zwischen den einzelnen Lichtquellen ist die Orientierung, die sie im Dunkeln geben. Zudem ziehen Lichtquellen jeder Art im Dunkeln den Blick auf sich. Die Vorstandsmitglieder Maria Krös und Anita Wiesent trugen passende Impulse und Texte zu den verschiedensten Lichtquellen: Lichterkette, Lagerfeuer, Laterne, Wunderkerzen und Sterne vor. Auch passende Bibeltexte und Lieder wurden eingebracht. Zu den jeweiligen Teilen trug Willibald Butz durch sein betontes Orgelspiel sehr gut bei. Maria Schlögl schloss die Adventsandacht mit dem Segen ab, dass Gottes Licht auf dem Weg der Hoffnung Allen leuchte.

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Geschenk mit Herz


Foto: Marina Beier

Trotz oder gerade wegen der schwierigen Situation in diesem Jahr hat sich der Elternbeirat des St. Anna Kinderhauses wieder bei der Aktion „Geschenk mit Herz“ beteiligt und wurde zur Sammelstelle. Viele Kinder packten mit ihren Eltern gemeinsam ein Päckchen für Kinder in Osteuropa. Mit einer genauen Packungsanleitung ist sichergestellt, dass jedes Paket neben Spielsachen und Süßigkeiten auch Schulsachen, Stifte und Körperpflegeprodukte, wie Zahnbürste und Shampoo beinhaltet. Auch in unseren Kindergartengruppen wurde gemeinsam mit den Kindern gepackt. Es konnten insgesamt 76 Päckchen auf die Reise geschickt werden, dabei halfen unsere Kinder beim Einladen der schön verpackten Weihnachtsgeschenke. Wir wollen uns ganz herzlich bei allen Päckchenhelden für die Teilnahme bedanken. Mit jedem einzelnen Geschenk wir einem Kind zu Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

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Übergabe des Friedenslichts am 13.12.2020


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Heilig Abend in der Kirche St. Josef


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Spendenübergabe an Helfer vor Ort


Foto: Anton Wild

Als wir in der Zeitung vom Unfall mit Totalschaden des Einsatzfahrzeugs der BRK-Bereitschaft Wernberg-Köblitz erfahren haben, waren wir uns als Vorstandsteam gleich einig, die Einsatzkräfte des Helfer vor Ort zu unterstützen. „Für jeden von uns kann sich die Gelegenheit ergeben, dass er sie braucht und es kommt uns allen zu Gute“, so die Vorsitzende des Frauenbundes Oberköblitz, Maria Schlögl. Der Verkauf von Palmbüscheln am Palmsonntag und Kräuterbüschel an Maria Himmelfahrt hat einen Erlös von 600 Euro erbracht und wird an das Team Helfer vor Ort zur Neuanschaffung eines Einsatzfahrzeuges gespendet. Bereitschaftsleiter Karl-Heinz Dietl und seine Stellvertreterin Miriam Maier nahmen die Spende hocherfreut entgegen. „Wir können das Geld dringend brauchen und hoffen, bald wieder im Besitz eines einsatzbereiten und entsprechend ausgestatteten Fahrzeugs zu sein, um unseren Dienst wieder aufnehmen zu können“, äußerte Karl Dietl, als er sich im Namen der BRK-Bereitschaft bei den Spenderinnen bedankte.

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