Heilig Abend in der Kirche St. Josef


Alle Pfarrangehörigen sollten in der besonderen Zeit die Möglichkeit zum Besuch der Weihnachtsgottesdienste in der festlich geschmückten St. Josef Kirche erhalten. Deshalb hatte Gemeindereferentin Maria Witt die Kinderchristmette auf drei Weihnachts-andachten für Familien aufgeteilt und mit Unterstützung der Teams Kinderkirche und Atemlos vorbereitet.

Foto: Maria Schlögl

Die Weihnachtsgeschichte wurde mittels kindgerechten Bildern in einer PowerPoint-Präsentation vom Erzähler aus der Sicht des Esels in seinem spärlichen Stall erzählt. Der Esel hatte sich über die Störung in seinem Stallleben darüber geärgert, dass plötzlich so viele Menschen da waren und ein Kind in seiner Futterkrippe lag. Bis er von den Hirten aufgeklärt wurde dass es sich bei dem Kind um das Jesuskind handelt. Ein heller Stern fing über dem Stall zu leuchten an und Engel sangen: „Freut Euch, ja freut Euch, Jesus ist geboren“. Als er all das Geschehen begriff wurde er richtig rot und ärgerte sich, dass er gemotzt hatte. „Au Mann, bis ich ein Esel – ein richtiger Esel“. Der Esel ging zu dem Kind hin, schaute es an: „Stellt Euch vor, es hat mich angelächelt“.

Foto: Maria Schlögl

In den anschließend von Kindern vorgetragenen Bitten stand neben dem Miteinander in den Familien, dass alle gesund bleiben und die Corona-Krankheit bald eingedämmt wird, dass aber auch den Kranken und Einsamen Beistand geleistet wird und dazu unsere Augen geöffnet werden sollen. Nach dem gesprochenen „Vater unser…“ und dem gemeinsam durch einen freundlichen Blick weitergegebenen Friedensgruß wies Maria Witt auf die Mitnahmemöglichkeit des Friedenslichtes aus Bethlehem hin und wünschte allen Anwesenden ein gesegnetes Weihnachtsfest. Musikalisch wurden die Andachten von den Organisten Barbara Farchmin und Willibald Butz sowohl instrumental als auch mit Gesang unterstützt.

Die abendliche Christmette um 19.30 Uhr gestaltete der Ruhestandsgeistliche Norbert Demleitner, zu welchem auch eine stattliche Anzahl von Pfarrangehörigen gekommen war. In seiner Predigt stand das Miteinander in der Gesellschaft und das Füreinander da sein im Mittelpunkt, oder der gehbehinderte Hirte, der nach dem Treffen mit Jesus auf das Mitnehmen seiner Krücken vergaß und geheilt nach Hause ging. Auch wir brauchen manchmal Krücken in unserem Leben und müssen wieder Laufen lernen.

Foto: Maria Schlögl

Die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Schlögl ging in ihrer Meditation zum Friedenslicht, welches vor einigen Wochen in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet wurde und auf der ganzen Welt verteilt wird, darauf ein, dass das Licht, wenn ihr im Finstern lebt und die Orientierung verliert, Euch die Richtung weisen soll und schloss die Meditation mit den Worten ab: Seid alle gesegnet mit dem Licht der Weihnacht.

Die Christmette wurde vom Organisten Benedikt Scheitler sowohl auf der Orgel als auch mit dem Akkordeon begleitet. Leider musste bei allen Andachten und in der Christmette auf das Singen verzichtet werden, so dass nur die Organisten abschließend das „Stille Nacht, heilige Nacht“ sangen. Die Anwesenden waren sich einig, dass das besonders Feierliche durch das persönliche Mitsingen abgegangen ist, jedoch waren alle sehr zuversichtlich, dass das Weihnachten 2021 umso heller und fröhlicher sein wird.

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